Großer Zuckerbelastungstest
Erfahren Sie mehr über den großen Zuckerbelastungstest und seine Bedeutung für Ihre Gesundheit. Als führende Gynäkologen in Weinstadt und Baden-Baden bieten wir Ihnen professionelle Beratung und Durchführung dieser wichtigen Vorsorgeuntersuchung.

Was ist der große Zuckerbelastungstest?
Der große Zuckerbelastungstest ist eine Untersuchung, die dazu dient, mögliche Störungen im Zuckerstoffwechsel frühzeitig zu erkennen. Hierbei wird der Blutzuckerspiegel vor und nach der Einnahme einer zuckerhaltigen Lösung gemessen, um eventuelle Auffälligkeiten festzustellen.

Warum ist der große Zuckerbelastungstest wichtig?
Eine frühzeitige Erkennung von Störungen im Zuckerstoffwechsel kann helfen, ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes mellitus zu verhindern oder rechtzeitig zu behandeln. Der Test bietet eine wichtige Möglichkeit, um Ihre Gesundheit zu überwachen und Risiken frühzeitig zu erkennen.

Wie läuft der große Zuckerbelastungstest ab?
Der Test wird in unserer Praxis durchgeführt und dauert in der Regel 2 Stunden. Nach einer nüchternen Phase erfolgt die Einnahme der zuckerhaltigen Lösung, gefolgt von regelmäßigen Blutzuckermessungen. Unser erfahrenes Personal begleitet Sie während des gesamten Testverlaufs und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung.
Gestationsdiabetes
Was ist Gestationsdiabetes?
Eine Zuckerkrankehit, die erstmals in der Schwangerschaft festgestellt wird, wird Gestationsdiabetes genannt. Etwa jede 7. Schwangere in Deutschland leidet an Gestationsdiabetes. Meistens geht diese Störung nach der Schwangerschaft von alleine wieder vorbei. Manchmal bleibt aber ein Typ 1 oder Typ 2 Diabetes nach der Schwangerschaft bestehen
Welche Risiken hat die Gestationsdiabetes?
Wenn eine Gestationsdiabetes unerkannt bleibt und nicht behandelt wird, entstehen Risiken für das ungeborene Kind und die Mutter. Das Kind kann unter anderem besonders groß und schwer werden. Dies führt vermehrt zu Kaiserschnittentbindungen. Nach der Geburt können Atemnot und Unterzuckerung auftreten. Bei der Mutter besteht unter anderem die erhöhte Gefahr für schwangerschaftsbedingte Krankheiten (Gestosen), wie Harnwegsinfeke, Eiweißverlust über den Urin und Bluthochdruck bis hin zu Krampfanfällen. Frauen mit Gestationsdiabetes und deren Kinder haben ferner ein erhöhtes Risiko, im späteren Leben einen Typ-2 Diabetes entwickeln.
Wie wird Gestationsdiabetes behandelt?
Bei leichten Erhöhungen ist im Allgemeinen eine Ernährungsumstellung ausreichend. Bei stärkeren Blutzuckererhöhungen kann (meist vorübergehend) die Gabe von Insulin erforderlich sein.
Tabletten zur Diabetesbehandlung dürfen in der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden.
Sollte bei Ihnen eine Gestationsdiabetes vorliegen, wird Ihr Frauenarzt/Ihre Frauenärztin Sie zur Mitbehandlung an einen Diabetologen (spezialisierter Art auf Diabetes) überweisen.